Colenton Freeman

Gospel, Blues und Jazz - im Dritten Reich verboten

Vortrag von Detmar Hönle und Workshop mit Colenton Freeman

Sonntag, 1. Dezember, 17:00 Uhr (Workshop) & 20:00 Uhr (Vortrag), Kulturzentrum Bezalel-Synagoge


Unterhaltungsmusik mit afro-amerikanischen Wurzeln, lebendiger Rhythmus, sinnliche Musik und Spaß am Tanz war für die Nationalsozialisten "entartete Musik". Wegen dem Bezug zum Alten Testament in Gospels und Spirituals und wegen der herausragenden Rolle jüdischer Musiker im Musical und im Swing wurde sie nicht nur als "Negermusik", sondern auch als "jüdische Musik" verunglimpft.

Im Workshop werden Gospel- und Blues-Stücke eingeübt. Eingeladen sind alle Menschen, die Spaß am gemeinsamen Singen haben. Colenton Freeman wird zusammen mit den Teilnehmer*innen am Abend den Vortrag von Detmar Hönle musikalisch umrahmen.

Colenton Freeman war Tenor am Stadttheater Gießen und leitete viele Jahre einen Gospelchor.

Veranstalter: Forum für Völkerverständigung Lich e.V./Ausländerbeirat des Landkreises Gießen